Tipps für den Alltag
Nützliche Tipps können uns nicht nur helfen, den Alltag besser zu meistern. Sie können auch dazu beitragen, Geld zu sparen oder uns in besonderen Situationen eine große Unterstützung sein.
In dieser Rubrik stellen wir Ihnen nun nützliche Tipps rund um den Alltag zusammen und freuen uns auch auf Ihre Anregungen.
Ihre Tipps
Sie haben Anregungen oder eigene Tipps zu einem dieser oder einem neuen Thema? »» Schreiben Sie uns!


Energie sparen beim Kochen
- Der Durchmesser von Topf- und Pfannenböden sollte mit dem Durchmesser der jeweiligen Kochstelle übereinstimmen. So können Sie eine optimale Energieausbeute erreichen.
- Benutzen Sie beim Kochen immer einen gut schließenden Deckel. Dies spart gegenüber dem Kochen ohne Deckel bis zu 75% Strom.
- Zum Kochen vieler Speisen wie Kartoffeln, Gemüse oder Eier reicht eine Tasse Wasser aus, vorausgesetzt Sie benutzen einen Topf mit gut schließendem Deckel. Sie sparen nicht nur Energie und Zeit, sondern erhalten außerdem mit dem schonenden Garen schmackhafteres Gemüse mit mehr Vitaminen und Mineralstoffen.
- Dampfdrucktöpfe sind leider wieder "aus der Mode" gekommen, dabei sparen Sie mit ihnen bis zu 50% Energie und Zeit. Und das ist eigentlich immer aktuell.
Energie sparen mit dem Kühlschrank
- Die optimale Lagertemperatur beträgt + 6° Grad. Gegenüber tieferen Temperaturen sparen Sie zwischen 30% und 50% an Energie.
- Regelmäßiges Abtauen und ein sinnvolles Befüllen sollte selbstverständlich sein.
- Stellen Sie niemals noch warme Lebensmittel in den Kühlschrank, sondern lassen Sie diese erst auskühlen.
- Käse, zubereitete Speisen und geräucherte Fleischwaren sollten oben abgestellt werden. Lebensmittel wie Milch und Milchprodukte werden eine Etage darunter einsortiert.
- Leicht Verderbliches, wie Fisch, Fleisch und Wurst, gehören nach unten auf die Glasplatte, wo es am kältesten ist. Butter oder nur leicht gekühlte Getränke lagern am besten in den Türfächern, da hier die Temperatur höher ist.
Und Achtung: Zu den größten Stromfressern überhaupt gehören alte, schlecht schließende Kühlschränke.
Heizen und Lüften Sie Ihre Wohnung richtig
Wenn es kälter wird und die Heizsaison wieder beginnt, gibt es für das richtige Heizen und Lüften ein paar Regeln. Sie helfen sowohl das richtige Raumklima zu erreichen und die Verschwendung von Energie verhindern. Richtiges Heizen und Lüften ist bares Geld und so kann man auch den Geldbeutel schonen.
Zu ausgiebiges Heizen und Lüften verschwendet eine Menge Energie. Das führt zu erhöhten Energiekosten. Durch zu geringes Heizen und insbesondere Lüften erhöht sich im Allgemeinen die Feuchtigkeitsbelastung in der Wohnung. Gerade unter den heutigen modernen Wohnbedingungen, die zum Zwecke der Energieeinsparung möglichst dichte Fenster bieten, ist deshalb das richtige Maß beim Heizen und Lüften besonders wichtig.
Was Sie beim Heizen und Lüften beachten sollten:
- Achten Sie darauf, dass die Wärmeabgabe des Heizkörpers nicht behindert wird.
Heizkörper sollten freistehend sein, so dass sich die Wärme rasch im Raum verteilen kann. Verkleidungen, davorstehende Möbel oder lange Vorhänge sind ungünstig, da diese die Wärme absorbieren. - Halten Sie Türen zwischen unterschiedlich beheizten Räumen geschlossen.
Kühle Räume sollten nicht mit der Luft aus wärmeren Räumen geheizt werden. Denn sonst gelangt nicht nur Wärme, sondern auch Luftfeuchtigkeit in den kühlen Raum. Die relative Luftfeuchte steigt dann und erleichtert so das Wachstum von Schimmelpilzen. - Die Fenster nicht dauerhaft gekippt lassen.
Gekippte Fenster verschwenden Energie, wenn sie lange Zeit oder ständig gekippt bleiben, ohne dass die Heizung abgedreht wird. Effizienter ist es, Fenster mehrmals am Tag für einige Minuten ganz zu öffnen, am besten mehrere gleichzeitig. Der Durchzug sorgt für einen schnellen Luftaustausch. Wenn eine Lüftungsanlage vorhanden ist – beispielsweise in Niedrigenergiehäusern –, sollte auf zusätzliche Fensterlüftung verzichtet werden. - Fahren Sie die Heizung öfter maßvoll herunter.
Viel Energie kann gespart werden, wenn die Raumtemperatur nachts oder bei längerer Abwesenheit verringert wird. Hierbei sollte jedoch eine Mindesttemperatur von 16 - 17 °C beachtet werden, da es sonst leichter zur Kondensation von Feuchtigkeit und zu Schimmelbildung kommen kann. Da so auch ein Auskühlen der Außenwände vermieden wird, wird für die anschließende Aufheizung auch weniger Energie benötigt als nach einer völligen Abschaltung.
Mit freundlicher Unterstützung des BBU
Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.
Energie sparen bei der Beleuchtung
- Tauschen Sie Glühlampen, Strahler und Leuchtstofflampen gegen entsprechende Energiesparlampe aus.
- Schalten Sie Licht nur dort an, wo Sie es gerade benötigen. (Häufiges Schalten verringert weder die Lebensdauer einer „normalen" Glühlampe noch die einer Sparlampe.)
Energie sparen mit dem Gefriergerät
- Der beste Platz für Gefriergeräte ist ein möglichst unbeheizter, gut belüfteter Raum - etwa im Keller. Die Luft an der Geräterückseite muss frei zirkulieren können.
- Reinigen Sie den Wärmetauscher an der Geräterückseite regelmäßig, da ein Einstauben den Energieverbrauch stark erhöht.
- Regelmäßiges Abtauen spart auch hier Strom, da der Energieverbrauch mit jedem Millimeter Reifschicht um 6% steigt.
- Defekte Türdichtungen sollten umgehend erneuert werden, da der Energieverbrauch sonst stark steigt.




